10.01.2009

"/Jesus sprach:/ Was nennt ihr mich Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? "

Lukas 6,46

30.07.2010 – Auf dem Weg

Der zweite Bericht liegt mir vor.
Heute  erst mal ein kleiner Vorgeschmack, wie überwältigt Ulrich und Martin sind.

 

Wir haben heute einige Leute in Litauen kennengelernt und schon Einiges über den  Berg der Kreuze  erfahren. 

Es ist ein mystischer Ort, dessen Entstehung irgendwann im 19. Jahrhundert stattfand. Die ersten Kreuze sollen dort wohl als Dank für eine schwere Krankheit errichtet worden sein. Und seitdem bringen Menschen, die Sorgen haben, die Bitten vortragen oder die Danken wollen ihre Kreuze auf diesen Hügel. Heute sind es nicht nur Menschen aus der Umgebung oder aus Litauen, es sind Menschen aus aller Welt.

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Linas Oma, also die Oma unserer Gastgeberin, hatte einmal immense Rückenschmerzen, dass sie sich kaum bewegen konnte. Sie pilgerte mit ihrer Tochter zum Berg der Kreuze, um dort zu beten. Anschließend fuhren sie mit dem Bus nach Hause. Beim Einsteigen in den Bus ging es Linas Oma schon besser und am späten Abend waren die Schmerzen wie weggeblasten.

Eine Nachbarin erzählte von einem Mann, den die Ärzte aufgegeben hatten. Er hatte Krebs. Er pilgerte mit letzter Kraft von Kausas zum Berg der Kreuze um dort zu beten und zu bitten, es möge ihm Erleichterung für seine Krankheit zuteilwerden. Wenige Wochen war er komplett genesen.

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Ein Mann hat einen Wächter in seinem Haus am Berg der Kreuze erschossen, um Gold oder Edelsteine von den Kreuzen stehlen zu können. Drei Tage später wurde dieser Mann von einem Auto überfahren. 

Russische Soldaten versuchten während der Stalin-Diktatur, den Berg der Kreuze mit Kettenfahrzeugen einzuebnen und alle Kreuze niederzuwalzen. Doch am anderen Morgen hatten gläubige litauische Menschen wieder Kreuze aufgerichtet. Alle Soldaten, die versucht haben, Kreuze platt zu walzen, sind kurz darauf eines tragischen und mysteriösen Todes gestorben.

Am 7. September 1993 hat das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Bischof von Rom, Papst Johannes-Paul II, den Berg der Kreuze besucht, dort zusammen mit vielen Gläubigen die hl. Messe gefeiert, auf dem Berg gebetet und dort auch sein Kreuz niedergelegt. Er hat an diesem Tag den Berg der Kreuze zu einem heiligen Ort erklärt als Wallfahrtsstätte für jedermann aus aller Welt.

 UH

 

Danke Ulrich und Martin, dass wir daran teilhaben dürfen.

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24. Dezember 2012

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03. Dezember 2012

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Das Friedenslicht aus Bethlehem zieht weite Kreise. Nicht nur in unserer Chresssmett op Kölsch werden wir dieses Licht weitergeben. Viele andere Menschen habe sich darüber Gedanken gemacht. In einer Zusammenarbeit der Malteser und dem Musical “Vom Geist der Weihnacht”.(dieses Jahr im Colosseum in Essen) wurde ein Lied geschrieben und veröffentlicht, das ich Ihnen nicht vorenthalten [...]

02. Dezember 2012

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….  man kann es nicht treffender formulieren! Frieden ist nicht einfach da, man kann ihn in unserer konsumorientierten Welt auch nicht kaufen. Wir alle müssen uns täglich darum bemühen. Womit könnte man ein besseres Zeichen setzen als mit dem Licht aus Betlehem? Die kleine Flamme, angezündet in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem, wird auch in [...]

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