10.01.2009

"/Jesus sprach:/ Was nennt ihr mich Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? "

Lukas 6,46

Aktion “Friedenslicht aus Betlehem 2009″

Mittlerweile zieht die Aktion „Friedenslicht aus Betlehem” eine Lichtspur durch ganz Europa. In diesem Jahr wird sich die Paulusgemeinde erstmalig an dieser Aktion beteiligen.

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Doch erst mal ein paar Informationen zum Hintergrund: 

Das Licht als weihnachtliches Symbol soll durch das Entzünden und Weitergeben an die Weihnachtsbotschaft erinnern und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen. Es soll uns wieder empfindsam machen, damit wir erkennen, wo wir uns einbringen können. In Frieden miteinander zu leben beginnt nicht an der Grenze zum Nachbarland. Frieden muß als erstes in uns selbst sein, um ihn an unsere Partner, Kinder, Familien, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen etc. weitergeben zu können.

Die Idee zu dieser Aktion entstand 1986 im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) mit dem Gedanken:  

Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.

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©ORF

Seit 1986 wird das Friedenslicht jedes Jahr in der vorweihnachtlichen Zeit von einem oberösterreichischen Kind als Aktion des ORF in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und in einer Speziallaterne per Flugzeug nach Wien gebracht. Von dort aus wird es am 3. Adventswochenende in alle österreichischen Orte und in die meisten europäischen Länder gesandt, allein in Deutschland in rund 30 Städte.

An Weihnachten soll das Licht in vielen Häusern und Kirchen brennen. Pfadfinder und Pfadfinderinnen tragen es in die Familien, in Kirchengemeinden, Krankenhäuser und Schulen, in Verbände, öffentliche Einrichtungen, in Altersheime und zu den Obdachlosen, in benachbarte Moscheen und Synagogen und zu Menschen, die im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens stehen … aber auch zu denen am Rande.

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Als Zeichen der Hoffnung und Gemeinschaft soll das Friedenslicht unter dem Motto 

»MAUERN BRECHEN – FRIEDEN FINDEN – HOFFNUNG GEBEN«

in diesem Jahr an den Mauerfall vor 20 Jahren und das friedliche Zusammenwachsen des getrennten Deutschlands erinnern. Doch das ist nicht der alleinige Hintergrund:  zusätzlich soll es  auch eine Brücke zum  „2. Ökumenischen Kirchentag 2010″  in München schlagen. Dort werden die Aktionen der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände unter dem  Thema »Hoffnung geben« stehen.

Die Paulusgemeinde wird das Licht am 13.12.2009 im Rahmen einer Aussendungsfeier im Kölner Dom übernehmen und am 24.12.2009 in unserer „Kölschen Chressmett” an die anwesenden Gläubigen weitergeben. Dazu erhält jeder eine Kerze, die er an dem Licht aus Betlehem entzünden kann.

Bitte merken Sie sich diesen Termin besonders vor und begleiten Sie unseren Einsatz bei der Weitergabe des Friedenslichtes!

Und nun noch ein praktischer Hinweis:

Wer sich anschließen und das Licht weitergeben möchte, sollte sich vorbereiten und eine Laterne o.ä. für den Transport des Lichtes mitbringen, da brennende Kerzen schlecht zu transportieren sind und die Gefahr besteht, dass das Licht vorzeitig erlöscht.

Wenn Sie sich weiter informieren möchten: 

www.scoutnet.de/friedenslicht/aktion/  und   http://friedenslicht.orf.at/

©CAH

 

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