10.01.2009

"/Jesus sprach:/ Was nennt ihr mich Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? "

Lukas 6,46

Am Samsdach wor Mess op Kölsch

Wie wor denn ühr Mess op Kölsch? Wat sull ich üch saje: Et wor klasse. Ävver ich well uns nit selvs beweihröchere. Et han esu vill leeve Lück jet in unserem Jästebooch hingerloosse, do bruchen ich jar nix mih zo verzälle.

Dä Valentin Berger schriev: „Et wor einfach doll, dat Gedöns met denne Talente. Do hat dä Pastur Amon widder en jod Idee. Et wor richtich spannend, wie de zwei, de Frau Abel-Himmel und dä Uli Hinterberg sech gekäbbelt hann.“ Jürgen Schwickert vun d’r schääl Sick meint: „Unsere Familie war wieder hin und weg. Das war Gottesdienst, zeitnah, volksnah, in Texten, Themen und Liedern. Alles passte. Die kölsche Sprache gibt einfach mehr her, da spürt man Herz.“

Dä Hanswerner Bühlow schriev: „Der Diakon hat eine gute kölsche Predigt hingelegt. Die Kirche war ja fast voll. Wir haben aus ganzem Herzen mitgebetet und -gesungen.“ Wigger: „Der Kölnbarde mit seinen ruhigen und nachdenklichen Liedern …“ un Jürgen Schwickert: „Großes Lob dem Kölnbarden mit seiner sanften Stimme.“

Hermann Flaskowski sät: „Ein starkes Team, Diakon Hamacher und Pastor Amon, unterstützt von vielen Helfern …“ un „Die kölschkatholische Mess war was für Herz und Sele. Und der Herrgott war spürbar mit dabei.“ Esu sät och Valentin Berger: „Paulusgemeinde es en jode Adress un en tolle Mannschaff.“ Dozo sage meer vun Häzze ‚Danke’

Helga Seidel un Markus Klein han unser Aanliejen joot erkannt: „Mess op Kölsch hat nichts mit Karneval zu tun und soll keine Lachnummer sein. Euch, liebe Verantwortliche der Paulusgemein-de, ist es gut gelungen, mit einem frommen Spaß an der Freud auf Kölsch unseren Herrgott zu loben und Gemeinschaft der unterschiedlich konfessionell gebundenen Besucher zu schaffen.“

Jürgen Schwickert schriev noch et Wichtichste vun allem: „Danke. Danke auch den weiblichen Geistern, die leckere Kuchen gebacken und Kaffee gehocht haben.“ Och he sage meer vur Häzze: ‚Danke’

Zo joder letz hät uns och dä Kölnbarde e klein Rüümche jeschrevve:

           Nötz die Talente un Veraanlagunge,
           die der Herrgodd en dich gelaht.
           Stell der vür, de begabteste Vügel
           hätte sich usbedunge,
           dat nor sei allein
           singe dürfte noh ehrer Aat.
           Wie stell wör et dann
           üvver Feld, Wald un Hügel!
           Dat wör doch schad.

UH

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24. Dezember 2012

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